Illustration
HOME PROJEKTSTRUKTUR PROJEKTINHALTE DOKUMENTATION PARTNER FÖRDERUNG

 

Projektpartner

ACP Digital-Technik GmbH

Die ACP Digital-Technik GmbH, Berlin, ist ein KMU der Elektronikbranche, das sich seit 1987 auf Entwicklungen um den Bereich Prozessor- und Controllertechnik spezialisiert hat.
Im Netzwerk mit anderen KMU engagieren sich die unterschiedlichen Projektteams in den Themenbereichen Magnetventilsteuerungen und Piezosteuerungen. Besonders in den vergangenen zehn Jahren  hat die ACP Digital-Technik GmbH sich mit Entwicklungen im Telekommunikations- und Automotive Bereich einen Namen gemacht. So wurden im Automotive-Bereich unterschiedliche Projekte wie Öko-Polo, IAV, (ACP war für die autonome und mobile Datenerfassung in den Fahrzeugen zuständig), Vollelektronischer Tachograph, BMBFT, (ACP war für die Datenauswertung und Darstellung von Fahrer und Fahrzeugdaten zuständig), Neustrukturierung der Berliner Feuerwehr, Bast, (ACP war für die autonome und mobile Datenerfassung in den Fahrzeugen zuständig), 3-Zyl.-Dampfmotor,TEA, (ACP war für die Magnetventilsteuerung zuständig) durchgeführt.
Seit 1989 kooperiert die ACP Digital-Technik GmbH erfolgreich mit der IAV und der TEA, einer 100%igen Tochter der IAV, im Themenbereich Motorsteuerung.
Hauptaufgabe der ACP Digital-Technik GmbH im HCCI - Projekt ist die Entwicklung und der Bau eines leistungsfähigen Piezoverstärkers der die Steuerung von Gaswechselventilen übernimmt.


http://acp-telex.de


IAV GmbH

Die Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr ist ein Engineering-Dienstleistungsunternehmen für die Automobilindustrie. In den Geschäftsfeldern Fahrzeug Entwicklung, Fahrzeug Elektronik, Powertrain Entwicklung, Powertrain Mechatronik arbeiten 2.900 Mitarbeiter. In den Geschäftsfeldern Powertrain Entwicklung und Powertrain Mechatronik ist die IAV GmbH für die meisten namhaften deutschen Automobilhersteller und -zulieferer in den Bereichen Diesel- und Ottomotoren sowie der alternativen Antriebe (Gas-, Elektro-, Hybridantriebe) tätig. Im Bereich der Dieselmotoren sind hier Entwicklungen zu Thermodynamik, Verbrennungsdiagnostik, Einspritzsystementwicklung, Motorabstimmung, Brennverfahren, Kraftstoffauslegung, Kalibrierung, Klopfreglung, Komponentenoptimierung sowie Motorsteuerung zu nennen.

Im Projekt übernimmt die IAV neben der Projektkoordination auch die Verantwortung für das Gros der Arbeitspakete und unterstützt die andern Projektpartner in ihren jeweiligen Arbeitspaketen im Rahmen von Teilprojekten.


www.iav.de

 


IMC Meßsysteme GmbH

1988 wurde IMC mit der Vision gegründet, dass PCs und graphische Bedienoberflächen die Messtechnik dramatisch verändern würden. Als Windows-Pionier und Hersteller von PC-gestützter Messtechnik hat sich IMC sehr bald als eines der führenden Unternehmen dieses Geschäftsfeldes etabliert. Unser rasantes Umsatzwachstum mit nahezu 40% Exportanteil zeigt unsere internationale Konkurrenzfähigkeit.

Unsere Produkte (Messgeräte und Software, siehe www.imc-berlin.de) stellen die Spitze der Innovation der physikalischen Messtechnik dar. Zu unserer Philosophie gehören praktizierte Kundennähe und qualitativ hochwertige Dienstleistungen. Unsere Kunden kommen vornehmlich aus dem Bereich Transportation und dort zu 50% aus der Automobilindustrie. In diesem Marktsegment ist imc mit seinen Geräten und Dienstleistungen hauptsächlich im Bereich Versuch und Erprobung sämtlicher Automobilhersteller vertreten. Derzeit arbeiten ca. 100 Mitarbeiter bei imc.

Der Firmensitz ist in der Voltastr. 5 in 13355 Berlin. Die Firma operiert auf einer von der GSG gemieteten Fläche von ca. 3.500 m2.


www.imc-berlin.de


Institut für Energietechnik, Fachgebiet Energieverfahrenstechnik und Umwandlungstechniken regenerativer Energien, TU Berlin

Das Fachgebiet Energieverfahrenstechnik und Umwandlungstechniken regenerativer Energien unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Behrendt beschäftigt sich mit allen Aspekten der Wandlung chemischer Energie unter Wahrung der Ressourcen sowie der Minderung der Umweltbelastung auf lokaler und globaler Ebene. Ein wichtiges Teilgebiet der Energieverfahrenstechnik im Fachgebiet des Prof. Behrendt liegt in der Brennstofftechnik, welche die Bereitstellung von anwendungsgerechten chemischen Energieträgern aus fossilen Brennstoffen, zunehmend aber auch nachwachsenden Roh- und Reststoffen (Biomasse) wie auch aus Abfallstoffen durch chemische Stoffwandlung behandelt. Hinzu kommt bei der Energieverfahrenstechnik die physikalische Modellbildung und deren Implementierung als Simulationstool.

Hauptaufgabe des TUB EVUR innerhalb des Projektes ist die Modifikation eines reaktionskinetisches Modells mit dem Programmcode HOMREA, so dass die motorische Verbrennung mit den identifizierten Kraftstoffvarianten simuliert werden kann. Diese reaktionskinetische Modellierung der homogenen Verbrennung soll durch den Partner TUB EVUR in Zusammenarbeit mit drei anderen Partnern anschließend in die Motorprozesssimulation integriert werden.


www.evur.tu-berlin.de


Institut für Land- und Seeverkehr, Fachgebiet Verbrennungskraftmaschinen, TU Berlin


Das Fachgebiet Verbrennungskraftmaschinen der TU Berlin wird seit 1980 von Prof. Dr.-Ing. Helmut Pucher geleitet. Neben Forschungsprojekten zu Aufladung und Motorsteuerung beschäftigt sich das TUB-VKM seit vielen Jahren mit der Motorprozesssimulation. Die unterschiedlichen Verfahren der Motorprozesssimulation sind heute ein unverzichtbares Werkzeug bei der Entwicklung von Verbrennungsmotoren und bilden einen herausragenden Forschungsschwerpunkt des TUB-VKM.
Die experimentelle Ausstattung des Fachgebietens erstreckt sich über eigene Motorprüfstände, einen Turboladerprüfstand und einen Durchflussprüfstand zur Vermessung von Wärmetauschern. Neben einem Komponentenprüfstand zur Ermittlung des Einspritzverlaufes und umfangreicher Abgasanalysetechnik ergänzen echtzeitfähige Rechnersysteme und Datenerfassungsanlagen die Ausstattung.
Die Hauptaufgaben des Partners TUB-VKM im Projekt bestehen in der anwendungsorientierten Weiterentwicklung eines Werkzeuges zur Motorprozesssimulation, der Durchführung von Motorversuchen mit unterschiedlichen Kraftstoffen und der Systemidentifikation des Kühlsystems. Hierbei werden mit der Motorprozesssimulation unter anderem die Auswirkungen verschiedener Ventilsteuerungsstrategien eines zukünftigen variablen Ventiltriebes auf das Brennverfahren vor der Herstellung entsprechender Prototypenteile getestet und bewertet. Im Rahmen der Kraftstoffversuche wird der Einfluss des Siede- und Zündverhaltens von Kraftstoffen auf das HCCI-Verfahren untersucht. Die Systemidentifikation des Kühlsystems dient dessen analytischer Beschreibung im Rahmen eines Gesamtmotormodells.

 

www.vkm.tu-berlin.de

 

 

Optris GmbH

Optris ist ein Berliner Technologieunternehmen, das sich auf Industriesensorik im Bereich mittlerer und großer Stückzahlen spezialisiert hat. Die Firma beschäftigt sich hauptsächlich mit berührungslos arbeitenden Temperatursensoren auf Basis von Thermopiles und Bolometerarrays. Diese Sensoren werden sowohl als Handpyrometer, als Infrarotkameras als auch als robuste, hochtemperaturstabile Industriesensoren für den stationären Einsatz angeboten. Das Spektrum reicht dabei von Einzelsystemen für den Labor- oder Entwicklungsbereich bis hin zur Mengensensorik in Kunststoffverarbeitungsanlagen. Kunden wie Daimler-Chrysler und VW verwenden Optris - Sensoren in ihren Motortestständen sowie zur Fertigungsprozessüberwachung. Obwohl das Unternehmen erst 2 Jahre alt ist, verfügt es über mehr als 180 Mann- Jahre Entwicklungserfahrung. Das Entwicklerteam vereint know how aus dem Bereichen der Detektorentwicklung, der Optomechanik sowie der schnellen elektronischen Signalverarbeitung. Optris Fertigungs- und Entwicklungsaktivitäten in China sichern insbesondere bei größeren Produktserien ein kostengünstiges Angebot und eine reibungslose technologische Umsetzung von Einzelproduktentwicklungen. Als selbstständiges Unternehmen innerhalb der Micro Epsilon Gruppe kann die Firma auf eine umfangreiche Technologiebasis nicht zuletzt bezüglich der Wegsensorik als auch der Verbindungs- und Aufbautechnik zurückgreifen.
Optris ist im Entwicklungsprojekt verantwortlich für die Entwicklung eines Temperatursensors, der Abgastemperaturen im Millisekundenbereich ermittelt. Dies wird durch neuartige Infrarotsensoren ermöglicht, die über hochtemperatur- und druckstabile optische Fenster den Abgasstrom bzw. dessen Ablagerungen mit hoher zeitlicher Auflösung messen. Gegenüber berührenden Messprinzipien ergeben sich erhebliche Vorteile sowohl bezüglich der Lebensdauer als auch bezüglich der Zeitkonstanten solcher Messtechnik. Preislich sind solche Lösungen inzwischen für den Einsatz im Kraftfahrzeugbereich durchaus geeignet.
Ein weiterer Schwerpunkt der Projektarbeiten liegt in der Entwicklung eines Wegsensors für die Regelung des Ventil-Aktors in enger Zusammenarbeit mit der für den Aktor verantwortlichen IAV GmbH. Ziel der Entwicklung ist ein optimierte Regelstrecke für die Ventile, um möglichst viele Freiheitsgradefür den Ladungsaustausch im Zylinder zur Verfügung zu stellen.

www.optris.de
 

nach oben

Dieses Vorhaben wird durch die TSB Technologiestiftung Berlin aus Mitteln des Zukunftsfonds des Landes Berlin gefördert, kofinanziert von der Europäischen Union – Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung. Investition in Ihre Zukunft!

Illustration
Aktuelles

HCCI-Broschüre
Ergebnisse des Projektes  [mehr]
3sat-Bericht: HCCI
Gesteuerte Verbrennung macht Diesel umweltfreundlich  [mehr]
Interview mit Wilfried Nietschke (IAV)
Kommt der Diesel-Hybrid?  [mehr]
Artikel-Archiv
Hier finden Sie weitere Artikel.  [mehr]